Ungarn hält Busse mit Bargeld und Gold der staatlichen ukrainischen Bank Oschadbank an, leitet eine Ermittung wegen mutmaßlichen Geldwäscheverdachts ein und inhaftiert sieben Bankmitarbeiter, die später nach diplomatischen Verhandlungen nach Ukraine zurückkehrten.Die Fidesz‑Fraktion bringt einen Eil‑Gesetzentwurf ein, der 35 Millionen Euro, 40 Millionen US‑Dollar und neun Kilogramm Gold dauerhaft in Arrest halten soll, eine Maßnahme, die der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha als Versuch bezeichnet, eine illegale Beschlagnahme zu legalisieren.Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert weiterhin die Auszahlung eines €90‑Milliarden‑Nothilfepakets der EU an die Ukraine und verknüpft den Zugang Kiews zu Mitteln mit Reparaturen an der Druschba‑Leitung und mit Öltransitregelungen.Die regionale Energiekrise verschärft sich:
Kroatien bietet die
JANAF‑Adrialeitung als Alternative an,
MOL und
JANAF starten Kapazitätstests, und
MOL will die
NIS von
Gazprom Neft übernehmen, was Beschwerden bei der Europäischen Kommission über Sanktionen und Transitpraktiken auslöst.