José Antonio Kast hat das Amt des Präsidenten von Chile übernommen und damit die rechtsgerichtetste Regierung seit der Pinochet-Ära eingeleitet.Nach einer spannungsgeladenen Übergangsphase, die durch Streitigkeiten über Infrastrukturprojekte mit China und das Verhältnis zu den USA geprägt war, wurde Kast in Valparaíso vereidigt.Er priorisiert nun eine sicherheitsorientierte Notstandsregierung, die inmitten der tiefen politischen Polarisierung strikte Migrationspolitik und Wirtschaftsreformen verspricht.Der neue Staatschef zielt auf eine Annäherung an die strategischen Ziele der
USA ab, während er sich in einer komplizierten parlamentarischen Lage behaupten muss.