Liberale in der Krise nach historischem Tief von 1,4 Prozent
Die schwedischen Liberalen haben Krisensitzungen einberufen, nachdem Umfragen ein Rekordtief von 1,4 Prozent ergaben, was ihren Verbleib im Riksdag gefährdet. Martin Melin und weitere Mitglieder diskutieren über die Aufhebung der roten Linien gegenüber den Schwedendemokraten, während Ministerpräsident Ulf Kristersson taktische Wählerhilfe ablehnt. Der Sekretär der Zentrumspartei Hannes Hervieu kündigte eine verstärkte digitale Ausrichtung und Basisarbeit an, während Elisabeth Thand Ringqvist die Partei auf die Wahl 2026 vorbereitet.Der massive Vertrauensverlust führt zu internen Forderungen nach einer neuen Strategie, da die Regierungskoalition den Verlust ihrer parlamentarischen Mehrheit fürchten muss. Simona Mohamsson betonte, dass die Partei sich auf ihre Kernkompetenz in der Schulpolitik konzentrieren müsse, um das Vertrauen der Wähler eigenständig zurückzugewinnen.Beobachter gehen davon aus, dass ein Ausscheiden der Liberalen aus dem Parlament
Magdalena Andersson und den
Sozialdemokraten bei den kommenden nationalen Wahlen erhebliche Vorteile verschaffen würde.
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