Trump verklagt IRS und Finanzministerium auf $10 Mrd. wegen Leaks
Donald Trump und seine Söhne haben eine Klage über 10 Milliarden Dollar gegen den IRS und das Finanzministerium wegen der unbefugten Veröffentlichung vertraulicher Steuerunterlagen eingereicht. Die juristischen Schritte folgen auf die Verurteilung des ehemaligen Auftragnehmers Charles Edward Littlejohn, der wegen der Weitergabe privater Daten an Medien zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde. Die Kläger werfen den Behörden grobe Fahrlässigkeit vor, die der Trump Organization während der Präsidentschaftswahl 2020 erheblichen Rufschaden zugefügt habe.Finanzminister Scott Bessent kündigte nach den Sicherheitsmängeln Verträge im Wert von 21 Millionen Dollar mit dem Unternehmen Booz Allen Hamilton fristlos. Aus den geleakten Daten ging hervor, dass Donald Trump in den Jahren 2016 und 2017 lediglich 750 Dollar an Bundeseinkommensteuern gezahlt hatte, was zu landesweiter Kritik führte. Neben dieser Klage führt der ehemalige Präsident in den USA weitere Milliardenforderungen gegen verschiedene Medienhäuser und Banken wegen angeblicher Verletzungen der Privatsphäre.Die Aktien von
Trump Media stiegen an der
Wall Street um 44 Prozent nach der Bekanntgabe einer Fusion mit dem Energieunternehmen
TAE Technologies im Wert von 6 Milliarden Dollar. Unterdessen wurde in Vietnam die Bäuerin
Nguyen Thi Huong angewiesen, ihr Land für ein Golfresort der Familie Trump zu räumen, wofür sie lediglich eine geringe Entschädigung erhielt. Ethikunterlagen belegen zudem, dass
Donald Trump seit seinem Amtsantritt Staatsanleihen und Unternehmensanleihen für über 100 Millionen Dollar erworben hat.
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